Fischarten, die zum Verzehr geeignet sind

Wird im Kreuzworträtsel nach einem Speisefisch gefragt, kommen zahlreiche Antworten in Frage. Der Aal sorgt sogar dafür, dass es einen Speisefisch mit nur drei Buchstaben gibt. Damit sollte einem die Lösung sofort in den Sinn kommen, wenn man auf das Kreuzworträtsel-Konstrukt starrt.

Wer meint, dass Fische langweilig sind, der irrt. Wenn im Kreuzworträtsel nach einem Speisefisch mit sechs Buchstaben gefragt wird, könnte auch der Hering die richtige Antwort sein. Und wenn das Tier dies bestätigen würde, dann mit einem Furz. Ja, Heringe Furzen. Und zwar nicht, um einfach nur Gase aus dem Körper abzutransportieren: Sie pupsen, um sich auf diese Weise zu unterhalten. Klingt komisch, ist aber so! Dabei kann die skurrile Kommunikationsart unterschiedliche Töne haben. Ob hoch, tief, lang oder kurz: Heringe wissen sich unter der Wasseroberfläche zu verstehen.

Schützenfisch auf der Jagd: hier wird scharf geschossen

Auch der Schützenfisch ist ein wohlschmeckender Speisefisch, der mit seinen 13 Lösungsbuchstaben auch schnell ins Auge stechen dürfte. Das Tier hat einen guten Nährwert, hält sich in kleinen Gruppen, in mittlerer Tiefe auf und lässt sich mit einem Speer gut jagen. Er darf jedoch nicht roh verzehrt werden, da er sonst Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Der Schützenfisch muss dementsprechend gebraten oder anderweitig zubereitet werden und eignet sich nicht für Sushi. Sein Name ist übrigens Programm, denn der Fisch ist tatsächlich ein Schütze: Da er unter Wasser nicht immer ausreichend Nahrung findet, wird der Jäger auch über Wasser aktiv. Dabei sondert er einen Wasserstrahl ab, um über das Wasser fliegende Insekten abzuschießen. Und dazu braucht der smarte Fisch keine Wasserspritzpistole, sondern nur sein Maul. Damit produziert er den Wasserstrahl, indem er das Wasser unter hohem Druck herauspresst.

Unsere Ähnlichkeit mit dem Thunfisch

Wer hätte das gedacht, aber Thunfische sind Knochenfische, während Haie Knorpelfische sind. Dieser Fakt sorgt dafür, dass sich beide Tiere so stark voneinander unterscheiden, dass man sagen kann: Thunfische sind näher mit uns Menschen, als mit dem unheimlichen Meeresbewohner und Hollywood-Star, dem Hai verwandt. Vielleicht lässt sich sein hoher Beliebtheitsgrad sogar darauf zurückführen?! Schließlich findet der Speisefisch mit neun Buchstaben regelmäßig seinen Weg auf unsere Pizza, unseren Grill, in unsere Pasta und sogar in unseren Salat. Der Thunfisch erweckt den Eindruck, als gäbe es keinen anderen Fisch, der so vielfältig in der Küche verwendet wird. Dabei gibt es "den einen" Thunfisch gar nicht. In den Weltmeeren tummeln sich gleich 15 verschiedene Arten. Im Kreuzworträtsel wird jedoch nicht immer nach einem Speisefisch gefragt. Ist der Thunfisch die richtige Antwort, könnte auch nach einem makrelenartigen Fisch, einem Salzwasserfisch, einem Fisch der Kanarischen Inseln, einer Fischkonserve oder einem Raubfisch gefragt werden.

Der größte einheimische Süßwasserfisch

Hier bedarf es eigentlich keiner Lösungshilfe, denn vermutlich kann sich jeder sofort denken, dass es sich dabei um den Wels handelt, der mit mehr als 2.000 verschiedenen Arten in den Süßwassergewässern dieser Erde vorkommt. Interessanterweise leben die meisten davon in Südamerika. Doch wer meint, dass man sich vor den großen, über 100 Kilo schweren Exemplaren fürchten muss, der irrt. Ausgerechnet der kleinste Vertreter seiner Art ist auch der teuflischste. Er heißt Urinalwaller und macht seinem Namen alle Ehre. Mit einer Körpergröße von nur zwei Zentimetern, kann dieser blitzartig in die männlichen Körperöffnungen unter der Badehose eindringen. Im Penis oder im After angelangt, stellt der Urinalwaller seine Rückenstacheln hoch, um sich darin zu verkeilen. Wird der Fisch nicht operativ entfernt, führt dies zu einem sehr schmerzhaften Tod des Badenden. Dieser kleine Teufel sorgt dafür, dass die Einheimischen ausschließlich mit zugebundener und enger Kleidung schwimmen gehen. Man sollte sich also ganz genau überlegen ob es nötig ist, im südamerikanischen Süßwasser baden zu gehen. In unseren Gefilden tummelt sich dagegen der größte und schwerste Wels, dessen Name auch gleichzeitig für eine oberösterreichische Stadt an der Traun, einen holländischen Fußballspieler, einen deutschen Politiker (SPD) oder einen Flugzeugpionier im Kreuzworträtsel in Frage kommen kann.

Der Wels legt Wert auf einen sicheren Artenbestand

Der große Wels nutzt seine Barteln für die Nahrungssuche, indem er damit Fische anlockt. Er imitiert ganz einfach Würmer und sorgt dafür, dass ihm die Beute buchstäblich vor das Maul schwimmt. Wer ein besonders großes Exemplar sichten will, sollte sich in der Nähe von Kraftwerken, welche einen Warmwasserausfluss haben, auf die Lauer legen. Aus Untersuchungen geht hervor, dass das warme Wasser dafür verantwortlich ist, dass die Tiere explosionsartig wachsen und daraus kapitale Exemplare resultieren. Und auch in puncto Nachwuchs trumpft der Wels mit gigantischem Verhalten auf. Stolze 1,2 Millionen Eier legen die Weibchen während der Paarungszeit in nur zwei Stunden. Bis die Brut schlüpft, werden die Eier vom Männchen bewacht. Wagen sich Taucher während der Brutzeit in die Nähe der Tiere, sind Rippen- und Armbrüche keine Seltenheit.

Lecker, rosa und ein echter Influencer

Ein Speisefisch mit fünf Buchstaben? Das könnte der überall beliebte Lachs sein. Wilde Lachse können das Gewässer wechseln: Sie bewegen sich während der Laichzeit vom salzhaltigen Meer weg und tauchen im Süßwasser ab. Sie schwimmen Flussaufwärts und können täglich 100 Kilometer zurücklegen. Doch das scheint dem Lachs noch nicht anstrengend genug zu sein, denn in dieser Zeit verzichtet er auch noch komplett auf Nahrung. Damit leistet der Fastenkönig wirklich Erstaunliches. Ebenso erstaunlich ist die Tatsache, dass es sich beim Lachs um weißes Fleisch handelt. Es wird erst dann rosa, wenn das Tier seine Lieblingsnahrung aufnimmt: Garnelen und Krabben.

Beide Meeresbewohner ernähren sich von Algen, welche rote Pigmente in sich tragen. Hat der Lachs also genug Krabben im Bauch, färbt sich sein Fleisch rosa. In freier Wildbahn können männliche Lachse bis 150 cm groß und 35 kg schwer werden. In den 70er Jahren entwickelte sich das Tier zu den beliebtesten Fischen des Landes. Genau genommen, nahm der Lachs die Pole Position ein und galt sogar weltweit als der beliebteste Speisefisch. Im Jahr 1973 machte ein bestimmtes Rezept auf den Lachs aufmerksam. Die sogenannte "Combination à la Troisgros" ist ein Gericht bestehend aus Lachs, Sauerampfer und Weinsauce, welches den weltweiten Lachs-Boom auslöste. Im Kreuzworträtsel wird aber auch gern nach einem alkoholischen Getränk, einem heiligen Tier in der germanischen Mythologie, einem räuberischen Fisch oder einem pinken Farbton gefragt. Die Antwort lautet immer: Lachs.

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