Griechische Mythen, Sagenhelden und Götter

Rätselspaß mit griechischen Helden, Göttern und Mythen

Es ist eigentlich schade, dass wir beim Lösen eines Buchstabenrätsels den Hintergrund eines Lösungswortes zumeist übersehen. Wird nach der griechischen Siegesgöttin mit 4 Buchstaben gefragt, ist selbstverständlich Nike gesucht. Und der Schutzgott der Reisenden ist Hermes. Irgendwo haben Rätselfreunde im Hinterkopf, dass diese Gestalten aus der griechischen Mythologie stammen und heute eigentlich bedeutungslos sind, weil sie nicht mehr verehrt und angebetet werden. Wirklich?

Warum heißt dann einer der größten Hersteller von Sportbekleidung Nike und warum ist ein bekannter Versand nach Hermes benannt? Der Gott des Lichtes muss für Apollo-Optik herhalten, und die weltgrößte Plattform für den Online-Handel ist nach den mystischen Amazonen benannt, einem Stamm von unglaublich tapferen, wilden Kriegerinnen.

Warum es Sagenhelden und Mythen gibt

Ein Mythos hat zwei Hauptfunktionen, behauptete der Dichter und Gelehrte Robert Graves. Mit solchen Legende lassen sich prima die Fragen beantworten, die neugierige Kinder stellen. Warum gibt es unsere Welt? Wer hat sie geschaffen? Was passiert, wenn wir Tod sind? Woher kommen die Menschen? In zweiter Funktion ist ein Mythos dazu da, unsere Gebräuche, Rituale und die Art wie wir leben, zu rechtfertigen. Der Ursprung für diesen Erklärungsversuch liegt im antiken Griechenland. Dort waren Geschichten über Götter und Göttinnen sowie Helden und Monster ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Heldensagen erklärten alles - von religiösen Ritualen bis zum Wetter und gaben der Welt, in der die Menschen lebten, einen Sinn.

Die Schriften zur griechischen Mythologie

In der griechischen Mythologie gibt es keinen einzigen Originaltext wie die christliche Bibel oder die hinduistischen Veden, in dem alle Charaktere und Geschichten der Mythen zusammengefasst sind. Stattdessen waren die frühesten griechischen Mythen rein mündliche Überlieferungen. Die ersten davon entstanden in der Bronzezeit. Handlungen und Themen entfalteten sich allmählich und fanden Einzug in die Literatur der archaischen und klassischen Periode. Die Epen des Dichters Homer aus dem 8. Jahrhundert v. Chr., die Ilias und die Odyssee erzählen zum Beispiel die Geschichte des mythischen trojanischen Krieges - sowohl als göttlichen als auch als menschlichen Konflikt. Homer, der antike griechische Dichter mit 5 Buchstaben, machet sich jedoch nicht die Mühe, die Götter und Göttinnen vorzustellen. Der Dichter ging schlicht davon aus, dass Lesern und Zuhörern die Hauptfiguren mit ihren Attributen bekannt sind.

Erste Versuche eines Lexikons der Sagen und Mythen

Um 700 v. Chr. bot die Theogonie des Dichters Hesiod die erste geschriebene Kosmogonie oder Ursprungsgeschichte der griechischen Mythologie an. Die Theogonie erzählt die Geschichte der Reise des Universums vom Nichts zum Sein. Sie beschreibt einen ausgeklügelten Stammbaum von Elementen, Göttern und Göttinnen, die aus dem Chaos hervorgegangen sind und von Gaia, der Erde, Ouranos, dem Himmel, Pontos, dem Meer und Tartaros, der Unterwelt abstammen.

Die Theogonie war im Prinzip die Basis, die von späteren griechischen Schriftstellern und Künstlern weiterverwendet und ausgeschmückt wurde. Zum Beispiel erscheinen mythologische Figuren und Ereignisse in den Stücken von Aischylos, Sophokles und Euripides aus dem 5. Jahrhundert. Genau wie in den lyrischen Gedichten von Pindar. Schriftsteller wie der griechische Mythograf Apollodorus von Athen aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. und der römische Historiker Gaius Julius Hyginus aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. haben die alten Mythen und Legenden für das zeitgenössische Publikum aufgearbeitet und verständlicher gestaltet.

Der Olymp - das Zuhause der griechischen Götter mit 5 Buchstaben

Im Zentrum der griechischen Mythologie steht das Pantheon der Gottheiten. Die leben angeblich auf dem Olymp, dem höchsten Berg Griechenlands. Von ihrem Platz aus beherrschten sie das menschliche Leben in allen Belangen. Olympische Götter und Göttinnen sahen nach der Vorstellung der Griechen aus wie normale Männer und Frauen. Allerdings konnten sie sich in Tiere, mystische Gestalten und andere Dinge verwandeln. Und sie waren - wie viele Mythen berichteten - anfällig für menschliche Schwächen und Leidenschaften. Interessant ist, dass es zu den wichtigsten olympischen Göttern der griechischen Mythen jeweils ein römisches Pendant gibt.

Zeus ist der König und oftmals auch der Vater der Götter. Er ist Gott des Wetters, der Gesetze und des Schicksals. Bei den Römern wurde mit gleichen Attributen Jupiter verehrt.

Hera ist die Königin der Götter und Göttin der Frauen sowie der Ehe. Bei den Römer heißt sie Juno.

Griechisch Aphrodite, römisch Venus, so wird die Göttin der Schönheit und der Liebe genannt.

Apollo oder Apollon haben bei Griechen und Römern sogar den gleichen Namen. Er ist der Gott der Prophezeiung, des Lichts, der Musik und Poesie sowie des Wissens.

Ares und Mars sind die Kriegsgötter der Antike.

Artemis und ihre römische Kollegin Diana gelten als Göttin der Jagd, der Tiere und der Geburt.

Athena mit 6 und Minerva mit 7 Buchstaben sind die Lösung, wird im Kreuzworträtsel nach der griechischen oder römischen Göttin der Weisheit und Verteidigung gefragt.

Demeter ist der Gott der Landwirtschaft und des Getreides bei den Griechen. Bei den Römern bekleidet Ceres diese Position.

Dionysos oder Bacchus? Beide sind Gott des Weins, des Vergnügens und der Feste.

Hephaistos und Vulkanier gelten als Götter des Feuers, der Metallverarbeitung und der Skulptur. Vulkanier hat sogar Einzug in die Zukunft gehalten, denn Spock aus Star Trek Raumschiff Enterprise ist Vulkanier.

Was Hermes bei den Griechen, ist Merkur bei den Römern; nämlich Gott des Reisens, der Gastfreundschaft und des Handels. Außerdem ist Hermes der persönliche Briefträger und Bote von Gottvater Zeus.
Poseidon und Neptun sind die Götter des Meeres, die beide als Symbol ihrer Macht einen Dreizack tragen.

Der römische Partner von Hades als Gott der Unterwelt ist Pluto.
Und Eros sowie Amor teilen sich die Arbeit als Götter des Geschlechts und der Liebe.

Griechische Mythengestalten und Helden

Die griechische Mythologie erzählt auch von menschliche Helden wie Herakles. Der Abenteurer musste 12 unlösbare Arbeiten für König Eurystheus verrichteten. Später wurde er für seine Leistung als Gott verehrt. Pandora und ihre Büchse, die erste Frau, deren Neugier der Menschheit Böses brachte, ist inzwischen Thema in Hollywood-Produktionen. Und dann waren da noch Pygmalion, der König, der sich in eine Elfenbeinstatue verliebte; Arachne, die Weberin, die wegen ihrer Arroganz in eine Spinne verwandelt wurde; Midas, der König, der auf eigenen Wunsch alles in Gold verwandelte, was er berührte; und Narzisse, der junge Mann, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte. Eine Arachnophobie ist die Furcht vor Spinnen und narzistische Menschen sind selbstverliebt, was wieder zeigt, dass die griechischen Mythen bis in die Gegenwart allgegenwärtig sind.

Griechische Fabelgestalten der Antike

Nicht zu vergessen die Fabelgestalten, die teils halb Mensch, halb Tier sind. Das mystische Pferd mit Flügeln und mit 7 Buchstaben ist Pegasus. Halb Pferd, halb Mann, das kann nur ein Zentaur sein. Die Löwenfrau wird Sphinx genannt und die Vogelfrau Harpyien. Nur ein Auge in der Mitte der Stirn, dann steht man einem Zyklopen gegenüber. Witzig sind die Automaten, die Metallkreaturen, die von Hephaistos zum Leben erweckt wurden. Heute spucken Automaten Getränke, Snacks und Zigaretten aus, werden sie mit Münzen gefüttert. Außerdem finden sich Mantikoren und Einhörner, Gorgonen, Mies, Minotauren, Satyrn und Drachen aller Art. Viele dieser Kreaturen sind fast so bekannt, wie die Götter, Göttinnen und Helden, die ihre Geschichten teilen.

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