Vom Ahorn bis zur Ulme

Sie stehen überall um uns herum, sind hoch gewachsen und teilweise viel älter als wir. Und dennoch nehmen wir sie nur sekundär wahr. Dabei hätten Laubbäume einiges zu erzählen, wenn sie denn reden könnten. Zum Beispiel, dass ein europäischer Laubbaum im Durchschnitt 30.000 Blätter trägt. An warmen Tagen verdunstet der Baum über sein Blattwerk mehrere hundert Liter Wasser. Beeindruckend. Da wundert es nicht, dass auch im Kreuzworträtsel häufig danach gefragt wird. Welche Lösungen möglich sind und was es damit auf sich hat, ist in nachfolgendem Beitrag zu lesen.

Die Zahlen sind beeindruckend

Nehmen wir als Beispiel eine 80-jährige Buche, welche rund 25 Meter hoch ist und einen Baumkronen-Durchmesser von 25 Metern vorzuweisen hat. Damit bedeckt sie eine Fläche von 160 Quadratmeter. Im Sommer trägt die Buche rund 800.000 Blätter, was eine Fläche von 1.600 Quadratmetern ergibt, wenn man die Blätter nebeneinander ausbreiten würde. Die Buche verbraucht pro Stunde über zwei kg Kohlendioxid und spendet uns in der gleichen Zeit 1,7 kg Sauerstoff. Der Baum schafft es damit jeden Tag, 20 Menschen mit Sauerstoff zu versorgen.

Übrigens: Die dickste Buche in Deutschland steht bei Pondorf und heißt Bavariabuche. Sie misst einen Umfang von stolzen 8,88 Metern.

Mit ihren fünf Buchstaben ist sie häufiger Bestandteil von Kreuzworträtseln und wird unter anderem mit folgenden Umschreibungen erfragt: Heilpflanze, Möbelholz, Holzgewächs, Trauerbaum oder Mutter des Waldes.

Schon gewusst? Es gibt rund drei Billionen Bäume auf der Welt. Global gesehen, kommen auf jeden menschlichen Erdenbewohner somit 422 Bäume. Wirft man allerdings einen differenzierten Blick auf die einzelnen Länder, sind es in Deutschland nur noch 100 Bäume pro Bundesbürger. Dazu gehört auch die Ulme, welche im Kreuzworträtsel beispielsweise wie folgt erfragt wird: seitliche Fläche im Bergwerksgang, Alleebaum, anderer Name der Rüster, Begriff im Tunnelbau, Wikinger bei Wickie, Effe oder heimische Laubbaumart erfragt wird. Der anspruchsvolle Laubbaum besticht durch seinen majestätischen Wuchs und kommt primär in Mischwäldern vor. Die Besonderheit der Ulme: Sie vermehrt sich nicht nur durchs Samen, sondern kann sich auch mittels Wurzelbrut und Stockausschlag fortpflanzen.

Der teuerste Baum der Welt

Wer sich im Netz auf die Suche nach dem teuersten Baum der Welt macht, wird auf einen Bonsai stoßen. Die teuersten Hölzer verdanken ihren Wert dem Alter, der fachgerechten Lagerung, der Färbung, der Maserung und der Verarbeitung des Holzes. Aber auch die Öle können dafür sorgen, dass ein Holz und somit ein Baum, sehr teuer ist. Das betrifft unter anderem das Adlerholz, dessen Öl besonders aromatisch durftet und deshalb so begehrt ist. Das Holz wird in kleine Stückchen gehackt und in Parfums verwendet oder zu Räucherstäbchen verarbeitet. Ein Stamm des Adlerholzbaumes kann locker 60.000 EUR kosten. Im Vergleich zu dem teuersten, noch lebenden Baum, ist das allerdings nichts. Bonsai Bäume werden nicht grundlos als "Luxury Trees", also "Luxusbäume" bezeichnet. Das gleichnamige Label bietet einen 900 Jahre alten Bonsai für schlappe 950.000 EUR an.

Ein Baum muss nicht immer hochgewachsen sein

Kleiner, biegsamer Stock, bewirtschaftetes Grünland, landwirtschaftliche Nutzfläche, deutscher Fluss, baumlose Graslandschaft, schlesischer Fluss, Egart, Begriff aus der Geographie. Na, hätten Sie es gewusst? Die Rede ist natürlich von einer Weide. Über dieses Laubbaum gibt sowohl Kurioses, als auch Spannendes zu berichten. So gilt die Kraut-Weide als der kleinste Baum der Welt. Mit einer Maximalhöhe von nur zehn Zentimetern kriecht ihr Stamm unterirdisch. Dabei trägt das kleine Bäumchen nur zwei bis drei Blätter, welche aus dem Boden herausragen. Es handelt sich um ein Relikt aus der Eiszeit, welches von Mai bis September blüht und in Asien, in den Pyrenäen, im südlichen Europa und in Nordamerika wächst.

Der Pionierbaum der Uferzone

Die Mini-Weide bevorzugt dauerfeuchte und kalkfreie Böden, weshalb sie häufig an Bächen und Flüssen zu finden ist. Als Baum des Auwaldes, hat die Weide kein Problem damit mehrmals im Jahr nasse Füße zu bekommen. Sie hat sich so gut angepasst, dass sie sogar ihr Wurzelverhalten danach ausgerichtet hat: Werden einzelne Äste vom Hochwasser abgerissen, treiben sie ihre Wurzeln dort aus, wo der Fluss sie ans Ufer gespült hat. Dort herrschen die idealen Bedingungen für die kleinen Samen der Weide, welche teilweise sogar schon nach 24 Stunden keimen.

Schnee im Mai mit der Pappel

Auch die Pappel wird mit ihren sechs Buchstaben gern im Kreuzworträtsel erfragt. Im Mai entwickeln die weiblichen Bäume Samenkapseln aus ihren befruchteten Kätzchen. Darin ist der fertige Samen eingeschlossen, welcher zum Schutz in dicken Pappelflaum eingepackt ist. Beim Öffnen der Kapsel kommt es zu einem wahren Schneesturm. Und das mitten im Mai. Die Kapseln öffnen sich und die enthaltene Pappelwolle wird an die Luft abgegeben, sodass der Boden weiß bedeckt ist. Der nächste Regen sorgt dafür, dass sich der Pappelflaum auflöst und die eingepackten Samenkörner freigegeben werden. Allergiker müssen sich jedoch nicht sorgen, denn dabei handelt es sich nicht um Pollen. Der Pappelflaum besteht aus antiallergenen Pflanzenstrukturen, sodass ein unbekümmerter Spaziergang ohne tränende Augen und Niesen möglich ist.

Das Erscheinungsbilder der Zitterpappel

Skurril geht es mit der Pappel in Bezug auf ihren erkennbaren Blattdimorphismus weiter. Das bedeutet, dass sich unterschiedliche Blätter am Baum befinden können. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass sich die Form von jüngeren und älteren Blättern unterscheidet. Ein gutes Beispiel dafür ist der Efeu. Und so ist es auch bei manchen Pappeln zu beobachten, welche zu bestimmten Zeitpunkten angelegt wurden. Bei der Zitterpappel weisen die im Frühjahr entstandenen Blätter, welche sich aus den Knospen gebildet haben, eine rundlich-gezähnte Form auf, während die später im Vegetationszyklus entstandenen Sommerblätter deutlich größer und herzförmig sind. Dennoch kann man manchmal beide Blätterarten auf ein- und demselben Baum bestaunen.

Eberesche: Nicht giftig und gut für die Verdauung

Das besondere Merkmal der Eberesche sind ihre Früchte, welche auch als Vogelbeeren bezeichnet werden. Viele Menschen gehen davon aus, dass es sich dabei um giftige Früchte handelt. Doch dem ist nicht so. Aus den Früchten kann man prima Gelees und Marmeladen herstellen. Nicht nur, dass die Vogelbeeren des Laubbaumes mit neun Buchstaben nicht giftig sind, ihnen werden sogar Heilkräfte nachgesagt. Die Eberesche kann bei Lungenproblemen helfen und unterstützt das menschliche Verdauungssystem. Wenn Sie noch nie etwas von der Eberesche gehört haben, ist das nicht weiter dramatisch, da der Laubbaum viele Namen hat. Er wird auch als Amselbeere, Aberesche, Gimpelbeer, Drosselbeere, Ebisch, Wielesche, Wilde Esche, Stinkholz, Moosesche, Judenkirsche oder Haweresche bezeichnet.

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